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Moll-Akkorde am Klavier

Die kleine Terz über dem Grundton bestimmt Moll – nicht eine feste Stimmung oder Tonart. Derselbe Dreiklang kann Tonika oder prädominante Funktion haben.

Moll-Struktur am Beispiel C

Cm ist C–E♭–G. E♭ ist die kleine Terz, G die reine Quinte.

Moll-Akkorde am Klavier: C, E♭, G im Notensystem
Moll-Akkorde am Klavier: C, E♭, G auf der Klaviertastatur
BeispieltöneC · E♭ · G
Formel1 · ♭3 · 5
IntervalleKleine Terz · Reine Quinte
Halbtonschritte vom Grundton0 · 3 · 7

Wie der Moll-Akkord aufgebaut ist

StrukturDie kleine Terz bestimmt die Qualität; die reine Quinte vervollständigt den Dreiklang.
Ein-Ton-VergleichWird nur die Terz um einen Halbton erhöht, wird aus Moll Dur.
Häufige VerwendungEin Moll-Dreiklang kann Tonika oder Prädominante sein und erscheint in Dur als ii, iii oder vi.

Ein Akkordsymbol benennt konkrete Töne; eine römische Stufe beschreibt ihre Funktion in einer Tonart.

Moll im harmonischen Zusammenhang

Cm als Tonika · Cm als prädominanter Akkord

Die charakteristischen Töne hören

Cm → C

Gemeinsame Töne
C · G
Bewegte Stimme
E♭ → E

Bewegte Stimme: E♭ → E · Gemeinsame Töne: C · G

Cm
C
CEG

Moll-Akkordsymbole

Cm ist die kürzeste Form; auch Cmin, Cmi und C− sind gebräuchlich. Cm7 fügt B♭ hinzu.

Moll ist nicht gleich Molltonart

Ein Moll-Dreiklang kann zu Dur gehören: Cm ist die ii in B♭-Dur. Erst der Kontext bestimmt Tonart und Funktion.

Moll-Akkorde auf allen zwölf Grundtönen